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Die Geschichte vom Schloss Vay:

Der Schloss Vay wurde am Anfang des XVIII. Jahrhunderts im zu Biedermeier neigenden Empire Stil gebaut.
Den Schloss hat der Kurutzgeneral Ádám Vay auf eine Höhe bauen lassen. Dazu gehörte ein Guthof von 6000 Joche mit Rinder- und Pferdeherden. Die Gebäudegruppe besteht aus dem fünfstöckigen Hauptgebäude, dem Klostergebäude und einer Reitschule. Da die, am Theissufer liegende Stadt, Csege Recht zur Fähre hatte, es gab die Möglichkeit, die Zehnten einzusammeln. Der Baron verfügte über das Recht über Leben und Tod, darum wurde unter dem Schloss auch ein Kerkersystem ausgebaut. Der berühmteste Vagabund, der hier gefangen sass, hiess "Ződ Marci", weil er der Meinung der Frauen nach schöne grüne Augen hatte. Nach dem Fall des Freiheitskampfs von Rákóczi im Jahre 1711 ist der Schloss in die Hände der Anhänger der Habsburger geraten.

Der labanz General war ein Trinker, mochte auch Karte zu spielen und verspielte schnell sein Guthof, der später auch im Besitze eines Richters von Debrecen war.
Nach dem zweiten Weltkrieg war es Eigentum einer Dame namens Radák, die aber keine Nachfolger hatte. So ist der Guthof mit dem Schloss in den Besitz des Staates übergegangen.
Die Gebäuden sind bis 1998 völlig kaputtgegangen.
Da kam der Debrecener Unternehmer, der sogar in den Ruinen die Schönheit und die Möglichkeit sah. So wurde das Hauptgebäude zum Schlosshotel umgebaut und wurden im Gebäude der Reitschule ein Restaurant und ein Konferenzsaal zustande gebracht. Nach sieben Jahre langen Renovierung wurde das Schlosshotel mit 21 Zimmern im Jahre 2005 geöffnet.